Zwischen Individuum und Organisation.
Bedürfnisse verstehen und Veränderung wirksam gestalten.
Meine Perspektive
Die Arbeitswelt ist geprägt von steigenden Anforderungen und wachsender Komplexität. Individuelle Bedürfnisse und unterschiedliche Lebensrealitäten werden hingegen kaum berücksichtigt. Es gibt also eine Reihe an Herausforderungen, aber keinen Raum diesen adäquat und nachhaltig zu begegnen. Die Folgen sind Überlastung, Burn-Out, innere Kündigung und generelle Unsicherheit.
Besonders Frauen sind davon betroffen, weil sie häufiger strukturelle Mehrfachbelastungen tragen und zusätzlich mit geschlechterspezifischen Erwartungen und ungleichen Rahmenbedingungen konfrontiert sind - trotz hoher Qualifikation und Kompetenz. Die Ursachen liegen nicht im Individuum, sondern im Zusammenspiel struktureller, organisationaler und persönlicher Faktoren, die in der Praxis häufig getrennt betrachtet werden.
Genau wie das Problem hat die Lösung mehrere Ebenen: Sie liegt darin, Frauen zu stärken, über Anforderungen und Rollenerwartungen hinaus ihre Umstände aktiv zu gestalten. Die Lösung liegt außerdem darin, dass alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, sich den Themen stellen und an individuellen Lösungen arbeiten.
Die Probleme und Herausforderungen entstehen genau dort, wo Menschen als abstrakte Ressource betrachtet werden - ein Blick der individuelle Stärken, Herausforderungen und Lebensbedingungen außen vor lässt. Ich bin davon überzeugt, dass eine Arbeitswelt geben kann, in der Individuen sich ihrer Bedürfnisse bewusst werden und die Bedingungen, die ihnen dabei helfen ihr Potenzial voll auszuschöpfen, einfordern. Und dass es Organisationen geben kann, die diese Bedingungen flexibel in bestehende Prozesse integrieren können - ohne diese zu gefährden.
Meine Arbeitsweise
Mein Ansatz basiert auf sozialkonstruktivistischen und narrativen Theorien und integriert emotions- sowie motivationspsychologische Erkenntnisse. Die zentrale Annahme meiner Arbeit ist, dass individuelle Problemlagen durch sprachlich vermittelte Bedeutungszuschreibungen stabilisiert werden. In der Zusammenarbeit setze ich daher auf die bewusste Reflexion, Dekonstruktion und Neukonstruktion persönlicher und organisationaler Narrative ab. Methoden aus dem systemischen, gestaltorientierten und kognitiven Coaching werden prozesslogisch eingebettet und dienen der affektiven Integration, Ressourcenaktivierung und nachhaltigen Handlungsplanung. Meine Workshops erweitern diese Methoden auf den organisationalen Kontext. Zusätzlich kommen hier verschiedene Kreativ-Techniken, Projekt-, Selbst- und Teammanagement-Methoden zum Einsatz.
Wer ich bin
Normalerweise würde man an dieser Stelle auflisten, was man beruflich erreich hat. Die Überschrift dieser Section lautet jedoch “Wer ich bin” und nicht “Mein Lebenslauf”. Ich bin Coachin und Beraterin. Gleichzeitig bin ich Mutter, Ehefrau, Tochter, Schwester, Sportlerin, gelegentlich Urlauberin und Teil des Open Flair Organisationsteams. Ich lebe mit meinen beiden Hunden und bewege mich - wie wir alle - in verschiedenen Rollen und Kontexten.
Die Vielfalt an Perspektiven prägt auch meine Arbeit: Mich interessiert, wie Individuen und Organisationen miteinander in Beziehung stehen und wie in diesem Spannungsfeld Handlungsspielräume entstehen. Meine Begeisterung für Sprache bildet dabei den Ausgangspunkt meiner beruflichen Entwicklung. Früh begann ich mich mit der Frage zu beschäftigen, wie Kommunikation, Bedeutungen und Diskurse unser Handeln prägen.
Meine praktische Arbeit verbinde ich mit einer fortlaufenden wissenschaftlichen Vertiefung im Rahmen meines Masterstudiums im Bereich Coaching. Die dort gewonnenen Perspektiven fließen unmittelbar in meine Arbeit ein.
Ausbildung und Hintergrund
B.A. Germanistik und English and American Studies, Schwerpunkt: Textsemantik, Diskurslinguistik
M.A. Coaching (laufend)
Coach EASC i.A.
Darüber hinaus bringe ich langjährige Berufserfahrung in Marketing, Kommunikation und Eventmanagement im B2B- und B2C-Kontext mit.
In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn durfte ich Projekte mit teils internationalen Organisationen aus verschiedenen Branchen konzipieren und umsetzen - darunter Industrie, Logistik, Medien, Start-Ups, Musiklabels, Künstler:innen, Veranstalter:innen.
Dabei hatte ich das Privileg Strukturen mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Dabei galt oft der pragmatische Grundsatz. “Geht nicht, gibt’s nicht.” Diese Haltung - Probleme als gestaltbare Aufgaben zu sehen - prägt meine Arbeit bis heute.
Projekterfahrung in
unterschiedlichen Branchen
praxisorientierte
Arbeitsweise
Kommunikations- und Organisations-
perspektive
wissenschaftliche
Perspektive
Lass uns sprechen!
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